Datenschutz-Grundverordnung

Die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union (DSGVO), die im Mai 2018 in Kraft tritt, harmonisiert den Datenschutz in allen EU-Ländern. Auch das deutsche Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) erfährt durch die neue Richtlinie verschiedene Änderungen. Als Unternehmer, Freiberufler und Webseitenbetreiber sind Sie aufgefordert, rechtzeitig die notwendigen Anpassungen vorzunehmen. Diese betreffen Ihre IT-Systeme sowie Ihre Organisation und Datenschutzmaßnahmen. Bei Verstößen gegen die neuen Regeln drohen Abmahnungen und empfindliche Bußgelder.

Ändern werden sich unter anderem die Vorgaben zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten. Das BDSG sieht bisher eine Pflicht zum Bestellen einer dezidierten Person vor, sofern das Unternehmen ständig mindestens zehn Personen mit der automatisierten Verarbeitung von Daten beschäftigt. Nach der neuen Gesetzeslage gelten erweiterte Bestimmungen. Ein Datenschutzbeauftragter ist unter Umständen auch dann zu bestellen, wenn die Mindestzahl von zehn Beschäftigten unterschritten wird.

Die Regeln zum Datenschutz und ihre Adaption sind ein komplexes Fachgebiet. Kleine und mittelständische Unternehmen verfügen häufig nicht über die umfassende Expertise im eigenen Betrieb. Externe Experten und Beratungsangebote helfen Ihnen bei konkreten Fragen.


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Robert Sasse
Robert Sasse ist Unternehmensgründer, Geschäftsführer, Journalist und seit über 17 Jahren in der Medien-, Finanz- und Verlagsbranche tätig. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.