Die DSGVO und ihre Risiken 

Ende Mai ist die neue Datenschutzregelung in Kraft getreten und mit ihr gehen zahlreiche Änderungen im Umgang mit sensiblen Daten einher. Damit Sie mögliche Bußgelder und Strafen vermeiden können, geben wir Ihnen hier einen kurzen Überblick über die wichtigsten Gefahren der neuen Datenschutzgrundverordnung. 

Webseitenbetreiber sollten für ihre Internetseiten stets abmahnresistente Datenschutzhinweise für ihre Internetseite hinterlegen. Der Einschätzung von Experten zufolge wird ein Großteil der Abmahnungen bezüglich der DSGVO auf fehlende oder fehlerhafte Datenschutzhinweise auf Webseiten zurückgehen. 

Gerade auch kleine sowie mittlere Unternehmen sollten sich mit der neuen Datenschutzgrundverordnung auseinandersetzen, um Bußgelder oder Strafen zu vermeiden. Eine der größten Gefahren im Umgang mit den Daten liegt in der Verwendung von Messenger-Apps wie Whatsapp oder dem Facebook Messenger. 

Ist der Kunde nicht ausdrücklich mit der Versendung seiner Kundendaten auf dem elektronischen Weg einverstanden, so wird gegen die neue Datenschutzrichtlinie verstoßen. Gemäß Artikel 83 Absatz 4 DSGVO kann eine derartige Nutzung von Kundendaten mit Bußgeldern von bis zu 20 Millionen Euro bzw. 4% des weltweiten Umsatzes einer Firma geahndet werden. 

Unternehmer sollten sich bezüglich der Umsetzung der Richtlinie rechtliche Beratung einholen.

Robert Sasse
Robert Sasse ist Unternehmensgründer, Geschäftsführer, Journalist und seit über 17 Jahren in der Medien-, Finanz- und Verlagsbranche tätig. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.