Diese Fallstricke bei einer Website sollten Sie beachten

Betreibt man eine Firma mit einer eigenen Internetseite muss man auf einige Aspekte achten. Denn entweder gibt man ein Haufen an Geld aus um von Experten, wie zum Beispiel Anwälten oder entsprechende Agenturen, die Internetseite überarbeiten zu lassen oder man macht sich selber die Mühe und arbeitet diese komplett nach den Richtlinien und Anforderungen der DSGVO durch. Natürlich kann dies nicht jeder Selbstständige, Freiberufler oder Unternehmer. Denn nicht jeder kennt sich mit Datenschutzrechtlichen und Bürokratischen Aspekten aus. Schließlich liegt der Fokus der täglichen Arbeit häufig auf anderen Themenschwerpunkten. Ein selbstständiger Handwerker zum Beispiel wird sich nur selten wirklich umfassend mit der DSGVO auskennen. Hierfür gibt es natürlich die Experten, die für ihr Wissen einige Jahre studiert oder eine Ausbildung absolviert haben.

Zudem ist der Aufbau der eigenen Homepage nach den neusten Datenschutzaspekten auch nicht innerhalb kürzester Zeit getan. Man muss sich für die Erstellung schon einiges an Zeit nehmen, damit im Nachhinein nicht das große Donnerwetter folgt. Und leider nimmt sich nicht jeder Selbstständige und Unternehmer die Zeit, um die eigene Website nach den aktuellen DSGVO Richtlinien zu optimieren und setzt sich und seinen Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern dementsprechend einem enormen Risiko aus. Man sollte sich also in jedem Fall sicher sein, die Erstellung der eigenen Website nach Datenschutz-Richtlinien optimal zu gestalten. Ist dies nicht gegeben, so sollte man sich lieber auf die Hilfe eines Experten verlassen.

Wenn man sich allerdings dafür entscheidet, selbst die Datenschutzbelange seines Unternehmens in die Hand zu nehmen, so sollte man aber berücksichtigen, dass es einem sehr leicht passieren kann, das man dabei Fehler macht. Und diese Fehltritte können innerhalb kürzester Zeit sehr schnell sehr teuer werden. Es kann sich teilweise sogar um Beträge in Millionenhöhe drehen. Um keine finanzielle Nachteile zu erhalten, sollte man die eigene Website gründlich überarbeiten. Oft passieren hier allerdings schon die ersten Fehler: Man überarbeitet seine Seite selbst und vergisst dabei die Verwendung der Cookies zu aktivieren. Das fällt dann einem Besucher der Internetseite auf und benachrichtigt einen Gutachter, Datenschutzexperten oder seinen Anwalt.

Diese Institutionen setzen nun ein Schreiben auf und schon beginnt eine Odyssee vor Gericht. Es kommt dann zu einer Verhandlung, bei dieser der Richter entscheidet, dass man grob fahrlässig gehandelt hat und somit eine hohe Geldstrafe von mindestens 2- 4 Prozent des Vorjahreseinkommens verurteilt wird.Geht man davon aus, dass der Jahresumsatz etwa 100.000,00 Euro betragen hat, so sind auf einen Streich 2.000,00-4.000,00 Euro fällig. In sehr groben Fällen muss man darüber hinaus auch mit einer Gefängnisstrafe rechnen.


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Robert Sasse
Robert Sasse ist Unternehmensgründer, Geschäftsführer, Journalist und seit über 17 Jahren in der Medien-, Finanz- und Verlagsbranche tätig. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.