DSGVO: Änderungen für Online-Shops

Die Datenschutz-Grundverordnung hat für Online-Shops und übrigens auch für Affiliate mehrere Bereiche mehr oder wenige stark angepasst. Betroffen sind die Kernthemen:

  • Datenschutz
  • mehrere Verbraucherrechte (Ansprüche auf Gewährleistungen, Produktgarantien)
  • Datensparsamkeit
  • Rechtmäßigkeit der Datenspeicherung
  • Richtigkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Verbraucherdaten
  • Zweckbindung einer Datenspeicherung
  • Zeitbegrenzung der Speicherung
  • Transparenz und Rechenschaftspflicht

Damit wirkt die DSGVO wie ein Damoklesschwert für Shopbetreiber, doch viele der vermeintlich neuen Normen galten auch schon vorher. Änderungen ergeben sich eher graduell oder im Detail.

Worauf müssen die Händler ab Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung achten?

Die DSGVO schreibt eine detaillierte Auskunftspflicht der Shopbetreiber zum Verbleib, der Weitergabe und Nutzung von Kundendaten vor. Händler könnten damit konfrontiert werden, dass ein Verbraucher diese Details mit Verweis auf die Datenschutz-Grundverordnung erfragt und den Auskunftsanspruch nötigenfalls juristisch durchsetzt. Der wichtigste Punkt betrifft das “Recht auf Vergessen”: Nach der neuen DSGVO müssen Händler Kundendaten auf Verlangen zwingend löschen.


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Johannes Daut
Der gebürtige Hamburger und derzeitige Student der Rechtswissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn beschäftigte sich schon früh mit dem Datenschutzrecht.