DSGVO: neue Regelungen für Kleinunternehmer

Die seit dem 25. Mai 2018 geltende EU-Datenschutzgrundverordnung schafft auch neue Regelungen Kleinunternehmer. Das neue Datenschutzrecht hat die personenbezogenen Daten im Fokus, jedoch lässt sich der Begriff weit auslegen. Prinzipiell ist die DSGVO Kleinunternehmer von allen Unternehmen zu beachten, die in irgendeiner Weise Daten mit Personenbezug aufweisen. Das trifft auf so gut wie jeden angesprochenen Betrieb zu. 

DSGVO Kleinunternehmer: Gibt es Grenzen beim Umsatz oder der Betriebsgröße? 

Nein. Auf neue Regelungen Kleinunternehmer durch die DSGVO müssen sich alle Selbstständigen vom Freelancer bis zum Kleinbetrieb mit zwar wenig Mitarbeitern (oder nur freiberuflichen Mitarbeitern), aber doch erheblichem Umsatz einstellen. Solche Betriebe gibt es im Dienstleistungsgewerbe. Jedoch schafft die DSGVO Kleinunternehmer in Teilen auch Erleichterungen. Andererseits kann ein erheblicher Mehrbedarf an Dokumentation entstehen. Neue Regelungen Kleinunternehmer der DSGVO betreffen besonders diesen Aspekt. Die meisten Kleinbetriebe haben sich schon bislang strikt an die Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes gehalten, sonst hätten sie gar nicht überlebt. Jedoch haben sie nicht alle ihre Maßnahmen zum Datenschutz umfassend dokumentiert. Das aber verlangt nun die DSGVO von allen Betrieben.

Robert Sasse
Robert Sasse ist Unternehmensgründer, Geschäftsführer, Journalist und seit über 17 Jahren in der Medien-, Finanz- und Verlagsbranche tätig. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.