Vorsicht vor gefälschten DSGVO-Mails

Kriminelle missbrauchen die soeben in Kraft getretene Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), um mit Phishing-Mails an die Daten ahnungsloser Nutzer zu gelangen.

Die DSGVO zwingt viele Unternehmen, ihre Datenschutzbedingungen anzupassen. Seit Wochen verstopfen deshalb Benachrichtigungen über neue Nutzungsbestimmungen die Mail-Accounts der Internetnutzer. Nun machen sich Betrüger die Benachrichtigungsflut zunutze. Sie geben vor, im Namen eines seriösen Unternehmens, etwa einer Bank oder eines Online-Shops wie Amazon oder eBay, über geänderte Nutzungsbestimmungen zu informieren. Gleichzeitig fordern sie den Empfänger auf, seine Benutzerdaten anzugeben. Einige Kriminelle gehen nach Angaben des Verbraucherzentrale NRW gar so weit, eine Ausweiskopie zu verlangen.

Solche Phishing-Mails sind oft täuschend echt gestaltet. Dazu kommt, dass manche Unternehmen im Hinblick auf die DSGVO tatsächlich verlangen, neue Nutzungsbestimmungen durch Klick auf einen Link zu bestätigen. Allerdings: Keine seriöse Firma fragt bei dieser Gelegenheit nach persönlichen Daten.

Sollten Sie eine Mail erhalten haben, die Sie zur Eingabe sensibler Daten auffordert, löschen Sie sie. Falls Sie nicht sicher sind, ob Sie zur Bestätigung neuer Nutzungsbedingungen etwas tun müssen, loggen Sie sich auf der Website des entsprechenden Unternehmens ein. Oder fragen Sie beim Kundendienst nach. Aber klicken Sie auf keinen Link in einer E-Mail und – vor allem – geben Sie nie in Antwort auf eine Mail persönliche Daten preis.


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Frederic Esters
Frederic Esters ist erfolgreicher Werbetexter und Redakteur des Datenschutzportals dsgvo-gesetz. Neben seiner Tätigkeit als Senior Marketing Manager schreibt er leidenschaftlich für unser Datenschutzportal und informiert über alle wichtigen Änderungen der DSGVO 2018.